Am Samstag den 06.09 fand für die International Students der Eastern Michigan University und der University of Michigan ein Picknick statt. Nicht schlecht haben wir gedacht und sind mal mit. Treffpunkt Samstags um 1 an der Uni, naja da kann man wach sein. Das Picknick sollte an einem See 20 Meilen außerhalb von Ann Arbor statt finden. Da Ufer hier in der Gegend alle Privatbesitz sind, waren wir bei ner Familie zuhause eingeladen und das war der Hammer. Es kam ein echtes Südsee feeling auf:
Der Nachmittag verlief wie es das Bild verspricht sehr enspannt mit Boot tour im Speedboot, Volleyball, Sonnenliege und anschließendem Barbecue. Gegen 7 Uhr ging es dann wieder nach Hause.
1. September ist Laborday in den USA. Daher war keine Uni. Wie allen anständigen Amis waren wir am Laborday einkaufen und haben dabei kurioses entdeckt:
Der Garbage Collector. Einkaufswagen werden einfach nach dem ausräumen an Ort und Stelle stehen gelassen, dann kommt schon wer und sammelt alle wieder ein.
Auch der Kahlua fällt hier etwas größer aus . Supersize me oder so ähnlich….
Self Scanner Kassen, gibt es echt überall. Hier im Ikea. Das schöne alle 5 Minuten piept das Ding und ist dann außer Betrieb, bis nach 10 Minuten warten sich ein Angestellter erbarmt die Kasse wieder frei zu geben. Bei wenigen Artikeln aber ne schnelle alternative zu den normalen Kassen. Allerdings muss man selber einpacken. Daher bevorzuge ich die normalen Kassen.
In Amerika kann man auch alles was man so zum leben braucht, oder eben zur Verteidigung dessen, zu moderaten Preisen im Supermarkt kaufen. Folgendes gibts im Mejer’s Superstore für 120$.
Deutsche Frauen kann man hier in Flaschen kaufen:
Und zu guter letzt mein Lieblingsfoto: “Barbies Küchenutensil für jedermann”. Natürlich haben wir uns am rosa Regal reichlich bedient.
Am Samsatg startete die Orientation um unmenschliche 8:30am. Los ging es mit einem gemeinsamen Frühstück, auch hier tatsächlich viel Obst vertreten. Weiter dann mit den üblichen Begrüßungsreden bis zum Mittag essen. Dieses bestehend aus nem Sandwich, wie man es von der Tanke kennt, und Kartoffel-Chips. Kartoffel-Chips werden hier ganz oft zu irgendwelchen Burgern oder Sandwiches gereicht. Warum? Keine Ahnung. Vlt. weil kalte Pommes scheiße schmecken. Anschließend gings dann in das Stadion der EMU wo uns, wie nicht anders zu erwarten, die amerikanische Nationalhymne von der EMU Blaskapelle und ner Mengen Fahnenträgerinnen präsentiert wurde. Anschließend war dann der Offizielle Eeastern Michigan University (EMU) Song an der Reihe. Wer diesen unglaublichen Ohrwurm, den ich nun schon einige Tage singe, ebenfalls lernen will hat am Ende dieses Beitrags die Chance dies zu tun. Weiter ist festzustellen das Amis sich sehr mit ihrer Uni identifizieren und jedes mal wenn der Name, der Uni fällt wild mit den Händen anfangen ihre zugehörigkeit zu gestikulieren. Der zweite Tag begann wieder mit viel Gerede bis zum Mittagessen. Diesmal gabs frische Burger vom Grill. Anschließend folgte mein persönliches Highlight. Erst ein Theaterstück bezüglich Alkoholmissbrauch und danach folgte sexuelle Früherziehung durch einen sogenannten Experten, einer stark emanzipierten weiblichen Version eines Police Officers. Als Westeuropäer erscheint die hiesige Einstellung zu diesem Thema dann doch etwas Weltfremd aber naja was solls. Abends war dann die Orientation-Abschiedsparty bei der es erstaunlicherweise Bier gab und das auch noch zum Hammer Preis von 1,50$. Soweit zur Orientation folgend noch 2 Bilder der Fahnenträgerinnen und der EMU-Song zum selber Singen.
Mittwoch gings also los. Nach einer Schlaflosen Nacht in der ich noch schnell meinen Koffer gepackt hab verlief der Rest der Reise erstaunlich entspannt. Mit dem ICE nach Frankfurt, dort die beiden anderen Nasen getroffen und weiter nach Paris. Von da aus weiter nach Detroit. Nach 12 Stunden Schlaf erholt in Detroit aufgewacht. Die Wohnung dir wir gemietet haben liegt in ner größeren Apartmentanlage zu der auch ein Clubhaus ein Fitnesscenter und ein Pool gehören. Wohnung an sich ist absolut okay.
Die komplette Wohnzimmereinrichtig gabs für unschlagbare 400$. Zwei Sofas 3 Tischchen und 2 Lampen. Den Rest standesgemäß bei IKEA gekauft.
Ansonsten sind die Amis bisher alle super nett und hilfsbereit. Essen ist wie erwartet viel FastFood aber es gibt auch durchaus sehr viel Obst. Jeder Raum ist grundsätzlich unterkühlt und jedes Getränk besteht aus mindestens 50% Eiswürfeln, Nachschub ist aber kostenlos.